FAQ

ENGLISH VERSION

1. Woran erkenne ich das Alter einer Ikone?

2. Stammen Ikonen immer aus Russland?

3. Was kostet eine Ikone?

4. Ich möchte eine Ikone verkaufen wie gehe ich vor?

5. Wie präsentiert man eine Ikone richtig?

6. Woran erkenne ich Ikonen-Fälschungen?

7. Wer kauft eigentlich Ikonen und warum?

8. Wie sucht man sich die passende Ikone aus?

9. Wie viel Sachkenntnis brauche ich für den Erwerb einer Ikone?

10. Meine Ikone ist restaurierungsbedürftig - an wen kann ich mich wenden?

11. Wo kaufe ich am besten eine Ikone?

12. Wie entstand eine alte Ikone?

13. Warum haben manche Ikonen Metallabdeckungen, andere nicht?

14. Was macht eine Ikone zu einer Ikone?

15. Orthodoxie und Christentum ist das nicht das selbe?

16. Sind diese Ikonen wirklich alt die Farben leuchten so, als wären sie sehr viel jünger?

 

 

RADIO PODCAST Bayern 2

Bilder vom Göttlichen - Ikonen und Bildverbote

Die Farben der alten Ikonen leuchten bis in unsere Zeit. Ikonenkünstler verstehen sich als Mönche und Prediger. Die strengen Gesetze, nach denen sie arbeiten, haben sich über die Jahrhunderte nicht geändert. Das heilige Handwerk der Ikonenmalerei, in den orthodoxen Kirchen immer noch lebendig, verbindet Malkunst mit Meditation und mystischer Tiefenschau und öffnet den Blick für die unsichtbare Wirklichkeit hinter den Dingen: Auf wunderbare Weise, so glaubt man, machen diese Gemälde die Mysterien gegenwärtig, die sie darstellen. Aber was ist mit dem radikalen biblischen Verbot, sich ein Bild von Gott zu machen? Beides gehört zur Geschichte des Christentums: die sehnsüchtige Verehrung von Christusporträts, die der Evangelist Lukas gemalt haben soll, und der wütende Bildersturm mancher Reformatoren. Kann, ja darf man das Göttliche darstellen? Eine spannende Reise durch die Religionsgeschichte.

radioWissen / 05.09.2012
Christian Feldmann